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Fragen & Antworten

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Fahrtkosten Ü.L.

gefragt von ferdi
am 04.03.2013
um 14:00 Uhr
Unsere Übungsleiterin bekommt für die Trainingsstunden nichts, keine Ü.L. Pauschale. Zur Trainingsstätte fährt sie
hin u. zurück 80 km. Wir möchten ihr die einfache Fahrt, also
40 km a o,30 € erstatten. Das wären zweimal die Woche
12,00 €. Ist das ok ? Können wir die fälligen 15 % an das
Finanzamt zum Ende des Jahres zahlen ? Genügt es, die
Übungsstunden und Tage in eine einfache Exelliste eintragen und Ü.L. u. Vorstand unterschreibt ?
Grüße Ferdi

Antworten & Kommentare

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Antwort von hbaumann
am 04.03.2013
um 14:22 Uhr
Warum so umständlich?

Die Vergütung von Fahrkosten zur "Arbeit" ist für den Empfänger eine steuerpflichtige Einnahme. Ersatzweise kann der "Arbeitgeber" (Verein) den Fahrkostenersatz – so wie Sie es schreiben - für die einfache Wegstrecke mit 15% pauschal versteuern (§ 40 Abs. 2 EStG).

Einfacher geht es doch, wenn Sie den monatlichen Betrag doch als ÜL-Honorar zahlen. Dann fallen keine Steuern an und auch weniger Arbeit.
Da die Wegstrecke im Wesentlichen ja immer gleich bleibt, ergibt sich doch ein annähernd fester Betrag, den man zugrunde legen kann. 2 x 12 Euro = 24 Euro pro Woche = 96 Euro pro Monat. Wenn sie ihr monatlich z.B. 100 Euro geben, bleiben sie noch weit unter dem steuer- und sozialversicherungsfreien Betrag von (jetzt neu) 2.400 Euro pro Jahr (§ 3 Nr. 26 EStG).

H. Baumann
Kontakt über: www.vorstandswissen.de
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Antwort von ferdi
am 05.03.2013
um 22:03 Uhr
Herzlichen Dank für Ihre Antwort.
Unsere Übungsleiterin erhält für die Übungsstunden in unserem zweiten Verein die volle
Ü.L. Pauschale. Für weitere andere Tätigkeiten im Verein zahlen wir auch noch die volle
Ehrenamtspauschale. Eine Aufstockung zum Minijob geht nicht, denn einen Minijob hat
sie schon. Wir möchten also für die zweite Ü.L. Tätigkeit zumindest die Fahrtkostenerstattung leisten. Ist die oben aufgeführte Form der Zahlung ok, oder gibt
es noch andere Möglichkeiten ?
Grüße Ferdi
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Antwort von hbaumann
am 08.03.2013
um 06:21 Uhr
Ich hatte im Kommentar bereits kurz geantwortet, dass ich denke, dass man das so machen kann. Sie müssen dann – wie Sie selbst sagen – die 15% Pauschalversteuerung abführen. Vorsichtshalber sollten Sie aber dennoch einen Steuerberater konsultieren.

H. Baumann
Kontakt über: www.vorstandswissen.de
 
 
 
 
 

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