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Fragen & Antworten

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Kündigung oder Ausschluß aus der Vorstandschaft eines Beisitzers

gefragt von barchetta
am 25.02.2013
um 22:39 Uhr
Hallo ,
ich brauche dringend Eure Hilfe.
Bei uns in der Vorstandschaft ist ein Beisitzer der permanent Versucht uns 1+2 Vorstand schlecht zu machen z.B. Versucht er allen Mitgliedern seine Meinung aufzudrücken von wegen der Vorstand wäre nicht tragbar der muss abgewählt werden und und und, die Mitglieder des Vereins sehen das ganze anderst und kommen mit Ihren Problemen zu uns, es sind alle genervt von dem Beisitzer.
Ich habe auch schon unzählige male mit ihm geredet das ich und alle anderen sein Verhalten "Sch...." finden und er sich wie ein Vorstandsmitglied verhalten solle!!!!!!!
Dann ist wieder 2 Wochen ruhe und dann geht das Theater wieder los.
Es ging schon so weit das er anderen Mitgliedern nahe legte Sie sollen kündigen da es den Verein mit diesem Vorstand eh nur noch ein halbes Jahr gibt.
Desweiteren Unterstellt er Grundlos das s Leute aus dem Vorstand Geld unterschlagen würden usw.
Weiß jemand wie man sich in so einem Falle verhalten kann?
Kann der Geschäftsführende Vorstand einen Beisitzer zumindest aus der Vorstandschaft werfen?
Noch besser wäre es aus den o.g. Punkten eine fristlose Kündigung auszusprechen! Weil ich möchte dieses Verhalten den Mitgliedern nicht länger zumuten.

Ich hoffe Ihr könnt mir irgendwie weiterhelfen!

Antworten & Kommentare

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Antwort von hbaumann
am 26.02.2013
um 17:11 Uhr
Soll ein Vorstandsmitglied aus dem Vorstand und dem Verein ausgeschlossen werden, müssen bestimmte Vorschriften beachtet werden. Nach der gültigen Rechtsprechung des BGH kann ein Vorstandsmitglied nur durch das Organ ausgeschlossen werden, das auch für die Bestellung (Wahl) zuständig ist.

Regelt z.B. die Satzung, dass Ausschlüsse von Mitgliedern durch den Vorstand vorgenommen werden, verliert das betreffende Vorstandsmitglied, das aus dem Verein ausgeschlossen werden soll lt. genannten Vorschrift aber nicht sofort sein Amt, sondern erst, wenn das zuständige Organ (normalerweise die Mitgliederversammlung) zusätzlich den Widerruf der Vorstandsbestellung (Abwahl) vorgenommen hat. Damit wird verhindert, dass der Restvorstand unbequeme Vorstandsmitglieder quasi "durch die Hintertür" loswird.

Wird der Ausschluss eines Vorstandsmitgliedes gleich durch die Mitgliederversammlung vorgenommen, wird sowohl der Ausschluss als auch die Abwahl sofort wirksam.

Sie sollten einige Mitglieder bitten, dass sie einen entsprechenden Antrag auf Abwahl und evtl. auch Ausschluss zur nächsten MV stellen.

H. Baumann
Kontakt über: www.vorstandswissen.de
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Antwort von barchetta
am 27.02.2013
um 09:08 Uhr
Hallo Herr Baumann,
vielen Dank für Ihre antwort.
Ich hätte da allerdings noch eine frage?
Kann der Beisitzer von den Vorstandssitzungen ausgeschlossen werden? Aufgrund von den o.g. Gründen? Weil es zeigt sich ja schon ein gewisses unloyalitäts - Verhalten, desweiteren tratscht er ja auch über Vorstandsinterne Themen mit dritten?und untergräbt den Vorstand?
Ist es generell von nöten die Beisitzer bei den Vorstandssitzungen mit dabei zu haben, wenn jetzt nicht irgendwelche abstimmungen ect. sind?

Vielen Dank!
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Antwort von hbaumann
am 27.02.2013
um 11:55 Uhr
Wenn der Beisitzer zum Vorstand lt. Satzung gehört, dann nicht.

Es müsste in der Satzung einen Passus geben, wonach die Beisitzer nur zu bestimmten Sitzungen eingeladen werden oder nach Bedarf. Fehlt diese Regelung, haben sie das Recht, an allen Vorstandssitzungen teilzunehmen.

Sie sollten – wie bereits durch mich erwähnt – so schnell wie möglich eine MV einberufen und das betreffende Mitglied abwählen und evtl. sogar wegen vereinsschädigenden Verhaltens ausschließen.

H. Baumann
Kontakt über: www.vorstandswissen.de
 
 
 
 
 

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