Superbanner
 

Fragen & Antworten

Avatar

Rücktritt rechtskräftig?

gefragt von KleinJack
am 23.08.2013
um 14:41 Uhr
Hallo Folgendes ich bin Vorsitzender eines Vereines und habe Den restlichen Vorstandsmitgliedern Meinen Rücktritt mit Sofortiger Wirkung erklärt. (Gründe: Streitigkeiten +Vertrauensverhältnis ist nicht mehr gegeben)

Jetzt weigert sich der restliche Vorstand diese anzuerkennen ist dies rechten´s? Sie berufen sich auf den §9 unserer Satzung.

§9 Der Vorstand wird für 2 Jahre gewählt. Seine Mitglieder amtieren bis zur Neuwahl von Nachfolgern.
Vorstandsmitglieder können während ihrer Amtszeit durch die Mitgliederversammlung abgewählt werden, wenn sie die ihnen übertragenen Aufgaben nicht entsprechend der Satzung ausüben oder aus persönlichen Gründen nicht mehr ausüben können. Eine Funktionsverbindung zwischen den Mitgliedern des Vorstandes entsprechend §9, Punkt 1 a-e ist nicht zulässig.

Antworten & Kommentare

Avatar
Antwort von hbaumann
am 24.08.2013
um 10:49 Uhr
Die sog. "Übergangsklausel", nach der ein Vorstand so lange im Amt bleibt, bis ein neuer gewählt wurde, betrifft nicht die persönliche Entscheidung eines Vorstandsmitgliedes, zurückzutreten. Die Übergangsklausel soll verhindern, wenn die geplante Versammlung nach Ablauf der Amtszeit des Vorstandes – aus welchen Gründen auch immer - nicht stattfinden kann, dass der Verein dadurch handlungsunfähig wird.

Kann bei eine turnusmäßigen Wahl aber z.B. eine Position nicht besetzt werden, weil sich niemand findet oder tritt ein Vorstandsmitglied zurück, greift diese Satzungsbestimmung nicht.

So, wie es eine persönliche Entscheidung ist, sich zur Wahl zu stellen und diese anzunehmen, liegt es auch im persönlichen Ermessen eines jeden Einzelnen, ob er das Amt weiterführt oder es niederlegt.

Die Auffassung Ihres Vorstandes, dass Sie an den § 9 Ihrer Satzung gebunden sind, ist daher nicht richtig.

H. Baumann
www.vorstandswissen.de
 
 
 
 
 

Login mit Benutzername

 
 
 
 
 
 
Wide Skyscraper
Full Banner