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Fragen & Antworten

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Teilnahme an Vorstandssitzungen

gefragt von ife47
am 29.03.2013
um 16:54 Uhr
In unserer "Vorstandschaft" fehlt seit längerem ein Beisitzer. Nun hat sich ein Vereinsmitglied gefunden, das dieses Amt übernehmen würde. Wahlen stehen jedoch erst im Januar 2014 wieder an. Kann diese Person auch jetzt schon in dieses Amt berufen werden und somit an den Vorstandssitzungen teilnehmen, auch wenn ansonsten immer alle Mitglieder der Vorstandschaft gewählt werden? In der Satzung ist nur gefordert, dass der Vorstand und die Rechnungsprüfer gewählt werden müssen.
Und noch eine zweite, ähnliche Frage:
Wir laden ein Vereinsmitglied, das in keine Funktion gewählt ist, aber bei einem jährlich wiederkehrenden Fest Organisationsarbeiten übernimmt, zu diesem Zweck in die vorbereitende Vorstandssitzung ein. Nicht alle glauben, dass dies rechtens ist. Wie sieht die rechtliche Seite aus?

Antworten & Kommentare

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Antwort von hbaumann
am 29.03.2013
um 17:08 Uhr
Ich gehe davon aus, dass der Beisitzer nicht zum vertretungsberechtigten Vorstand zählt. Demzufolge kann diese Funktion durchaus auch einmal für einen gewissen Zeitraum unbesetzt bleiben ohne, dass der Verein dadurch in Schwierigkeiten gerät.

Der neue Kandidat kann natürlich bereits bestimmte Aufgaben übernehmen, hat aber nicht den Status eines kooptierten Vorstandsmitgliedes. Dazu müsste es eine klare Satzungsermächtigung geben. Er ist auch nicht berechtigt, an den Vorstandssitzungen teilzunehmen – es sei denn, er wird zu bestimmten Punkten eingeladen.

Ebenso verhält es sich mit Ihrer zweiten Frage. Wenn das Fest auf der Tagesordnung der Vorstandssitzung steht, kann dieses Mitglied zu diesem Punkt eingeladen werden, um z.B. über den Stand der Vorbereitungen berichten zu können.

Diese Entscheidung liegt in der Zuständigkeit des Vorstandes und es gibt im Vereinsrecht keine Bestimmung, die das untersagt.

H. Baumann
Kontakt über: ww.vorstandswissen.de
 
 
 
 
 

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