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Umkehrung der gebräuchlichen Abstimmungsabfrage - 09.02.2017

gefragt von RainerAhrendt
am 09.02.2017
um 14:24 Uhr
Darf der Versammlungsleiter/Vorsitzende -der ja mit abstimmen darf- in der JHV zur Vorstandswahl die Abstimmungsfrage mit den NEIN-Stimmen beginnen, dann erst nach JA-Stimmen und Enthaltung fragen.
Ziel ist es, den Mitgliedern durch die NEIN-Stimme des Vors. den Hinweis zu geben, dass dieses Mitglied nicht dieses Amt nicht übernehmen darf, wenn Schaden vom Verein abgewendet werden soll.
Das vorgeschlagene Mitglied soll im Gesamtvorstand ein weiteres Amt aufnehmen, obwohl es unzuverlässig und nicht vertrauenswürdig ist. Dieses Vorstandsmitglied hat bereits monatelang dem Gesamtvorstand Probleme bereitet.

Antworten & Kommentare

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Antwort von hbaumann
am 09.02.2017
um 19:37 Uhr
Der § 32 BGB sagt, dass die Mehrheit der abgegebenen Stimmen zählt. Damit sind natürlich die "Ja"-Stimmen gemeint. Demzufolge sollten diese auch zuerst abgefragt werden.

Dennoch kann der Versammlungsleiter ein anderes Wahlverfahren vorschlagen. Er muss dann allerdings zuerst darüber abstimmen lassen. Ist die Mehrheit dafür, könnte auch mit den "Nein"-Stimmen begonnen werden.

Zu empfehlen sind auch die Publikationen des Verlages, die jedem Vereinsvorstand weiterhelfen können:
http://lp.vereinswelt.de/sb/vnl/verein_vorstand_aktuell.php?sid=979822

H. Baumann
 
 
 
 
 

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