Mitglied im Sinne der Satzung? Warum für nicht gel. Gem.-Arbeit bezahlen

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    Es geht um alle Mitglieder. Um „ordentliche Mitglieder, Ehegatten-, Ehren- und Fördermitglieder. Sie haben alle die gleichen Rechte.“ § 3, Abs. 3 unserer Satzung.
    Weiter unsere Satzung § 4 Abs. 4 a:
    „Nach Maßgabe dieser Satzung sind die Mitglieder auf Anordnung des Vorstandes zur Gemeinschaftsarbeit verpflichtet. Für nicht geleistete Gemeinschaftsarbeit ist der von der Mitgliederversammlung festgesetzte Betrag an den Verein zu entrichten.“

    In der dazu gehörenden Gartenordnung Abs. 10:
    „Die Gemeinschaftsarbeit dient der Errichtung, Ausgestaltung und Unterhaltung von Gemeinschaftsanlagen und ist Pflicht aller Mitglieder. Für nicht geleistete Gemeinschaftsarbeit ist der in § 4 Abs. 4 der Satzung bezeichnete Betrag an den Verein zu entrichten.“

    Es gibt bei unseren Mitgliedern unterschiedliche Meinungen über die Auslegung von Satzung und Gartenordnung
    1. Zu „die oder auch zu alle Mitglieder zählen ordentliche, passive-, förder-, und Ehegattenmitglieder. Also müssen sie auch Gemeinschaftsarbeit machen. Alle

    2. Es müssen nur die ordentlichen Mitglieder (Pächter) Gemeinschaftsarbeit machen.
    Außer ehrenamtlich (in eine Funktion gewählte) Tätige: Vorstand, Obleute für Wasser, Strom, Revisoren usw.

    Antrag des Vorsitzenden zur MHV unter Punkt 10. Anträge:

    Die Mitglieder-Jahreshauptversammlung möge beschließen:
    a) ..finanzielle Ersatzleistung von EURO 12,50 je Stunde nicht geleistete Gemeinschaftsarbeit.

    Beschlussfassung auf der folgenden MHV:
    10.a) Finanzielle Ersatzleistung für nicht geleistete Gemeinschaftsarbeit: EURO 12,50

    Oben zitierte Antrag und Beschluss sagen nicht aus, wofür die dann gezahlte finanzielle Ersatzleistung verwendet werden soll. Praxis: In der Jahresabschluss-Rechnung, Gegenüberstellung Einnahmen/Ausgaben des Vereins, tauchen die Zahlungen als Einnahme auf und verschwinden dann spurlos in der Vereinskasse.
    Die Mitglieder können sich also freikaufen und die Arbeit bleibt unerledigt. Nachfragen werden fadenscheinig oder nicht beantwortet.
    Es geht hier um einen Euro-Betrag zwischen 1000 € und bis zu 1800 €
    pro Jahr. Ist das so in Ordnung?

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