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So unterscheiden Sie richtig zwischen Aufwandsentschädigung und Aufwendungsersatz

Vereinsrecht aktuell

Wenn es darum geht, Mitgliedern, Vorständen, Vereinsmitarbeitern oder Helfern im Verein Auslagen zu erstatten oder ihnen für die geleistete Arbeit oder einen Zeitaufwand eine Entschädigung zukommen zu lassen, werden in der Vereinspraxis zwei Begriffe häufig miteinander verwechselt: die Aufwandsentschädigung (hierzu zählen unter anderem Übungsleiter- und Ehrenamtspauschale) und der sogenannte Aufwands- oder auch Aufwendungsersatz.
 
Damit Ihnen hier, zum Beispiel bei der Bescheinigung von Rückspenden, keine Fehler unterlaufen und Sie zwischen diesen beiden Dingen richtig unterscheiden können, müssen Sie Folgendes wissen:
 

 

  • Bei der Aufwandsentschädigung geht es vereinfachend gesagt immer um eine Bezahlung für Zeit. Der Begriff „Aufwandsentschädigung“ stammt aus dem Steuerrecht und bedeutet eine Vergütung, zum Beispiel für die Vorstandsarbeit bzw. die Zeit, die Sie und Ihre Kollegen dafür aufgewendet haben. Eine solche Aufwandsentschädigung ist beispielsweise die Ehrenamtspauschale.  

  • Beim Aufwendungsersatz dagegen geht es nicht um eine Zahlung für Zeit bzw. geleistete Arbeit, sondern um die Erstattung tatsächlicher entstandener Aufwendungen. Es geht also um die Auslagen, die Sie für den Verein hatten und die Ihnen vom Verein erstattet werden. Dazu gehören etwa Reisekosten, aber auch andere Dinge.  

 


Beispiel
Sie bestellen über Ihre Privatadresse bei einem Versender Druckerzubehör für den Vereinsdrucker und legen 120 Euro vor. Das Geld erstattet Ihnen der Verein später per Überweisung. Bei dieser Überweisung über 120 Euro handelt es sich dann um einen echten Aufwendungsersatz.

 
 
 
 
 
 
 
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