Rücktritt während Amtszeit von Vorstand + Ausschuss

  • This topic has 1 Antwort, 2 Teilnehmer, and was last updated vor 3 Jahre, 1 Monat by  hbaumann.
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  • #17438
    Kein Profilbild vorhanden Fr.Vorst_2014

    Für folgende Fallkonstellation wird um kurze Hilfestellung gebeten:

    Der Vorstand besteht auch 3 gleichberechtigten Mitgliedern. Die Amtszeit wurde in 2014 für 2 Jahre gewählt .

    Für die gleiche Dauer wurde ein unterstützender Ausschuss (5 Mitglieder) gewählt.

    Nach einem Jahr Amtsperiode erklären alle drei Vorstandsmitglieder geschlossen ihren Rücktritt zum Termin der nächsten jährlichen Mitgliederversammlung.
    Daneben erklärt ein Ausschussmitglied ebenfalls den Rücktritt zum gleichen Termin.

    Meine Frage:

    Kann im Rahmen der jährlichen (ordnungsgemäß einberufenen) Mitgliederversammlung ein neuer Vorstand und das Ausschussmitglied gewählt werden – auch für die restl. Amtsdauer (1 Jahr) ?

    Oder beginnt mit dieser Neuwahl auch eine neue Amtsperiode von 2 Jahren ?

    Die restlichen 4 Ausschussmitglieder haben keinen Rücktritt erklärt und würden die Aufgaben bis zur regulären Wahl 2016 weiter führen.

    Die Satzung des Vereins gibt leider nicht die Einrichtung eines kommissarischen Vorstandes her.
    Auch beinhaltet sie die Formulierung „Der Ausschuss wird von der Mitgliederversammlung gemeinsam mit der Wahl zum Vorstand für die Dauer von zwei Jahren gewählt““.

    Was ist bei der kommenden Wahl zu beachten?

    Vielen Dank.“

    #20890
    hbaumann hbaumann

    Wird jemand zwischendurch nachgewählt, beginnt für ihn vom Tag der Wahl die reguläre Amtszeit so, wie sie in der Satzung vorgesehen ist. Damit sind diese Personen aber nicht mehr im Rhythmus der anderen Vorstandsmitglieder. Man kann die Wahl daher befristen. Für solch eine befristete Wahl muss es aber eine Satzungsregelung geben, die das zulässt.
    Da aber nicht anzunehmen ist, dass Ihre Satzung solch eine Regelung enthält, sollte der gewählte Kandidat mit der Annahme der Wahl auch gleichzeitig erklären, dass er mit einer Befristung einverstanden ist und zum Zeitpunkt der nächsten regulären Wahl sein Amt wieder niederlegen wird, um sich gleich wieder neu zur Wahl zu stellen. Zum Rücktritt zwingen kann man ihn allerdings nicht, da er sich immer Auf die Amtszeit in der Satzung berufen könnte.

    H. Baumann
    http://www.vorstandswissen.de

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