Jugendarbeit ist wichtig für die Zukunft des Vereins 

Jugendarbeit ist wichtig für die Zukunft des Vereins 

 Jugendliche langfristig an den Verein zu binden, ist nicht leicht. An einem Vorstandskollegen, der sich ganz speziell darum kümmert, die Sparten und Abteilungen übergreifende Jugendarbeit zu managen, führt kein Weg (mehr) vorbei. In vielen Vereinen wird die Funktion des Jugendwarts allerdings unterschätzt bzw. nicht genug gewürdigt. 

In diesem Artikel erfahren Sie daher 

  • wofür ein Jugendwart zuständig ist,  
  • wie er bestimmt wird  
  • und welche Vorteile seine Arbeit mit sich bringt. 

Die Aufgaben des Jugendwartes 

Es gibt keine gesetzliche Bestimmungen darüber, was ein Jugendwart genau macht. Daher lassen sich die Aufgaben am besten über die Vereinssatzung festlegen. In dieser sollte formuliert werden, welche Pflichten der Jugendwart gegenüber dem Verein zu erfüllen hat.  

In der Praxis ist die Hauptaufgabe des Jugendwartes vor allem, eine Brücke zwischen den jugendlichen Mitgliedern des Vereins und dem Vorstand zu bauen.   

Das ist wichtig, denn oft sind die Vorstandsmitglieder eines Vereins schon älter und ihnen fehlt schlicht der “Draht” zur Jugend.  

In vielen Vereinen ist der Jugendwart laut Satzung selbst Teil des Vorstandes oder des erweiterten Vorstandes.  

In Sportvereinen sehen die typischen Aufgaben des Jugendwartes so aus:  

  • Anmeldung der Mannschaften beim Verband 
  • Organisation des Trainings der Jugendgruppen 
  • Kommunikation mit dem Vorstand 
  • Beantragung von Förderleistungen 
  • Interessenvertretung der Jugend 
  • Koordination der gesamten Jugendarbeit im Verein 
  • Mitgliedergewinnung 

Aber auch hier gilt: Alles kann, nichts muss.  

Der Jugendwart kann im Vereinsleben eine aktive Rolle einnehmen, z. B. als Trainer oder Betreuer. Manchmal ergibt es aber auch Sinn, wenn der Jugendwart rein organisatorisch tätig ist und als Vermittler bzw. Mediator auftritt. Diese Entscheidung können Sie auch nach der Größe des Vereins treffen.  

In vielen Vereinen fehlt der Nachwuchs. Hier kann der Jugendwart eine wichtige Rolle spielen, um junge Mitglieder zu gewinnen und sich z. B. mit Schulen oder Kindergärten zu vernetzen. 

Welche Voraussetzungen sollte ein Jugendwart mitbringen? 

© Cottonbro / Pexels
  • Um seine Schlüsselfunktion im Verein wahrnehmen zu können, sollte ein Jugendwart eine gute fachliche Qualifikation besitzen, 
  • mit ganzem Herzen bei der Sache dabei sein, 
  • viel Engagement für die sehr zeitintensive Aufgabe mitbringen, 
  • das notwendige Einfühlungsvermögen für junge Menschen haben und 
  • ein „Kumpel-Typ“ sein, aber trotzdem Autorität ausstrahlen.

Wahl des Jugendwartes 

Der Jugendwart sollte – wie alle anderen Vorstandsmitglieder auch – regelmäßig gewählt werden. In kleineren Vereinen kann es aber auch sinnvoll sein, den Jugendwart durch den Vorstand zu bestellen. Wichtig ist ausschließlich, was in der Satzung steht. Diese können Sie hier ganz nach ihren Bedürfnissen gestalten.  

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FAQ: Jugendwart

Ein Jugendwart kümmert sich um alle Belange der Jugendarbeit im Verein und vertritt die Interessen aller jugendlichen Mitglieder.

Das Aufgabenspektrum eines Jugendwartes ist relativ breit und ergibt sich aus der Vereinssatzung. Der Jugendwart kann auch gleichzeitig ein aktiver Teil des Vereinslebens sein, z. B. als Trainer.

Ein Jugendwart sollte Lust haben, auf die Interessen und Bedürfnisse Jugendlicher einzugehen. Pädagogisches Geschick ist von Vorteil, ebenso wie Durchsetzungsvermögen, was die Belange der Jugendlichen im Verein betrifft.

Es bietet sich auf jeden Fall an, den Jugendwart als Vorstandsmitglied wählen zu lassen, da so die immer wichtiger werdende Jugendarbeit im Verein im Fokus steht und nicht in Vergessenheit gerät. Rechtlich gesehen ist es jedoch nicht vorgeschrieben, daher kann auch ein einfaches Vereinsmitglied die Aufgaben eines Jugendwarts übernehmen.