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Aufwandsspenden

Vereinswissen aktuell

Es werden nur Geld- oder Sachzuwendungen als Spenden steuerlich berücksichtigt

Die Abzugsfähigkeit von Nutzungen und Leistungen ist generell ausgeschlossen. Eine Ausnahme gilt allerdings dann, wenn jemand auf den Ersatz von Aufwendungen verzichtet, die ihm zustehen. Zu den in der Vereinspraxis üblicherweise erstattungsfähigen Aufwendungen gehören insbesondere:

  • Fahrtkosten (z. B. Tagungen, Training, Wettkämpfe),
  • Internetkosten,
  • Kosten für Arbeitskleidung (z. B. Schiedsrichter),
  • Kosten für Büromaterial,
  • Portokosten,
  • Telefaxgebühren,
  • Telefongebühren,
  • Übernachtungskosten,  
  • Verpflegungsmehraufwendungen.

Der Verzicht auf Aufwendungsersatz ist eine Spende

Dazu müssen folgende Voraussetzungen vorliegen: Der Spender muss einen Anspruch auf Vergütung oder Aufwendungsersatz durch einen Vertrag, die Satzung oder einen rechtsgültigen Vorstandsbeschluss haben und darauf freiwillig verzichten. Der Anspruch darf nicht unter der Bedingung des Verzichts eingeräumt worden sein.

Außerdem muss der Aufwendungsersatz angemessen sein. Auch darf es sich bei den Aufwendungen nicht um eine Arbeitsleistung handeln. Ebenso wenig dürfen die Aufwendungen in der Nutzung von Wirtschaftsgütern bestehen. Der Verein muss finanziell in der Lage sein, die Aufwendungsersatzansprüche befriedigen zu können.

Wichtig: Zwingend notwendig ist, dass Sie in Ihrem Verein ordnungsgemäße Aufzeichungen führen, sodass sich die Aufwendungsersatzansprüche jederzeit einwandfrei feststellen lassen. Nur dann können die Zahlungsansprüche ausgebucht werden.

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