Verein Zahlungsunfähig?! Was tun?

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    Lt. Mitarbeitern hat der Verein kein Geld, um u.a. Zuverdiener (100,00€- Basis) zu bezahlen, von diesen wird nun vom Vorstandsvorsitzenden verlangt dass sie „ehrenamtlich “ arbeiten. Im Verein stapeln sich unbezahlte Rechnungen, es wird gemunkelt, der Verein ist pleite!
    Lt. Infos wird auch schon am Futter für die Tiere gespart, es gibt eine mündliche Anweisung, weniger Futter zur Verfügung zu stellen.
    Die Mitarbeiter werden unter Druck gesetzt und haben Angst, andere werden vergrault.

    „Gem. § 42 Abs. 2 BGB ist der Vorstand auch bei Zahlungsunfähigkeit zur Stellung eines Insolvenzantrags verpflichtet.
    Stellt der Vorstand nicht rechtzeitig Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens haften die Vorstandsmitglieder, denen ein schuldhaftes Handeln nachgewiesen werden kann, dem Insolvenzverwalter und damit dem Verein für den hieraus entstanden Schaden.“

    Was kein ein normales Vereinsmitglied machen, um zu verhindern, dass der Verein ganz gegen die Wand gefahren wird?
    Eine angeforderte Mitgliederliste ist unvollständig, die Aufforderung zur Bereitstellung einer vollständigen Liste wurde ignoriert, dadurch kann die erforderliche Mehrneit für eine außerordentliche Mitgliederversammlung nicht erbracht werden.

    Es wurde geraten, Klage beim zuständigen Amsgericht einzureichen, um die Mißstände aufzudecken, Doch das ist sicherlich mit Kosten für denjenigen verbunden, der die Klage einreicht.

    Wer trägt die Kosten, die durch ein Vorstandsmitglied auf Grund falscher Entscheidungen entstanden sind und noch entstehen?

    Der alleinvertretungsberechtigten Vorstandsvorsitzenden entscheidet ohne Mitgliederversammlung, welche eh nur auf Druck und unter Androhung Vereinsregistergericht auf Zwangsgeld durchgeführt wurde. Es wurde zwar in der Presse veröffentlicht, nur leider hat nicht jeder die Tageszeitung, sodass zur letzten Mitgliederversammlung überwiegend nur „vorstandstreue“ Mitglieder anwesend waren. Von knapp. 300 Mitgliedern waren 11 anwesend! Leider ist die Satzung so, dass Beschlüsse durch die anwesenden Mitglieder gefasst werden können.

    Ist es wirklich so, dass ein Vorsitzender im Verein machen kann, was er will, ohne dass man dagegen ankommen kann? Wir, eine kleine Gruppe Vereinsmitglieder,wissen leider nicht mehr weiter. Mitglieder habe es bereits versucht und wurden ohne Begründung und Anhörung aus dem Verein ausgeschlossen. Ähnlich geht es den Mitarbeitern und Ehrenamtlern, diese halten dann aus Angst vor Repressalien den Mund bzw. scheuen die Auseinandersetzung.

    Ist es wirklich ein Kampf gegen Windmühlen?

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    nicht „kein“ SONDERN KANN!

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