Vorstandsmitglieder

Satzung regelt Größe des Vorstands

Egal, ob BGB-Vorstand oder erweiterter Vorstand: Wie viele Mitglieder dem Vorstand angehören, ist gesetzlich nicht geregelt. Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) geht lediglich davon aus, dass der Vorstand aus mehreren Personen bestehen kann. Ob der BGB-Vorstand nun aus einer Person (z. B. dem 1. Vorsitzenden) oder aus mehreren Personen (z. B. dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden und dem Kassenwart) besteht, kann jeder Verein frei regeln. Wichtig ist nur, dass Sie die Größe des Vorstands in der Satzung regeln – eindeutig und unmissverständlich.

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Qualität über Quantität

Als Faustregel gilt dabei: Ein eher kleiner BGB-Vorstand erleichtert die Abwicklung der Rechtsgeschäfte des Vereins spürbar. Bedenken Sie, dass jede Änderung im Vorstand zur Eintragung im Vereinsregister angemeldet werden muss. Den damit verbundenen Arbeit-, Zeit- und Kostenaufwand sollten Sie sich und Ihrem Verein ersparen.

Ein kleiner BGB-Vorstand mit einem kompetent besetzten erweiterten Vorstand kann flexibler arbeiten, als ein großer BGB-Vorstand, der ständigen personellen Veränderungen unterworfen ist.

Das gilt erst recht dann, wenn im BGB-Vorstand ohnehin nur einige wenige Vorstandsmitglieder die Kernaufgaben der Vereinsführung und -vertretung wahrnehmen und die übrigen Vorstandsmitglieder nur vereinsintern tätig werden.

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