Außerordentliche Mitgliederversammlung

Gesetzlich wird nicht zwischen ordentlicher und außerordentlicher Mitgliederversammlung unterschieden, wohl aber in der Praxis – und auch in vielen Vereinssatzungen. Ordentliche Mitgliederversammlungen sind jene, die turnusmäßig – meist einmal jährlich – stattfinden.

Alle übrigen Mitgliederversammlungen, die in der Satzung nicht terminlich festgelegt sind, werden als außerordentliche Mitgliederversammlungen bezeichnet. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind immer dann einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert. Das ist gesetzlich zwingend vorgeschrieben (§ 36 BGB) und kann in der Vereinssatzung weder abgeändert noch eingeschränkt werden.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet auch dann statt, wenn eine bestimmte Anzahl von Mitgliedern einen entsprechenden Antrag stellt. Ist die Mindestzahl in der Satzung nicht angegeben, müssen mindestens 10 % der Mitglieder diesen Antrag stellen (§ 37 BGB). In der Satzung können abweichende Regelungen getroffen werden, beispielsweise 1/3 der Mitglieder als Mindestzahl.

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