Aus Beirat oder nicht ?

  • This topic has 1 Antwort, 1 Teilnehmer, and was last updated vor 2 Jahre, 3 Monate by  Ch.Schmiedt.
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    In der Satzung unseres Vereins steht folgender Punkt

    „Der Vorstand wird für die Dauer von drei Jahren gewählt. Die
    Wiederwahl ist zulässig. Die Amtszeit eines Vorstandsmitglieds
    endet mit der Übernahme des Amtes durch seinen Nachfolger. Endet
    das Amt eines Vorstandsmitglieds vorzeitig, bestellt der Beirat
    für die restliche Amtszeit einen Nachfolger. Kann sich der Beirat
    auf einen Nachfolger nicht einigen, hat eine Neubestellung durch
    die Mitgliederversammlung zu erfolgen“

    Da der Fall jetzt eingetreten ist das wir durch vorgezogene Neuwahlen nur eine von drei Positionen besetzen konnten ist jetzt der Beirat gefragt. Laut altem Vorstand der eh zurücktreten wollte, kann der Beirat einen Vorstand aus den Reihen des Beirates (??) bestellen wie ich das aber verstehe kann der Beirat jedes Mitglied berufen oder sehe ich das falsch ?!

    Kein Profilbild vorhanden Ch.Schmiedt

    So hier mehr Information.

    Anfang des Jahres gab es eine Form und Frist gerechte Mitgliederversammlung auf der auch zur Sprache kam das es Änderungen im Konzept einer Veranstaltung die durch den Verein ( welcher ein Dachverband für mehrere Ortsansässige Vereine, Gruppen und privat Personen ist) durchgeführt wird. Nach längerer Diskussion wurde beschlossen das es eine vorgezogene Neuwahl des Vorstandes geben wird, welche stattfindet nachdem die Vorstände ( Ich nenne sie jetzt A,B und C) alles für eine Übergabe fertig haben.

    Nun kam die außerordentliche Mitgliederversammlung auf der die Neuwahlen stattfanden, anwesend war nur Vorstand C da A im Ausland und B krank. Auf dieser Versammlung stellten sich als Kandidaten für einen Vorstand nur die Personen D und E. Von denen jedoch nur D eine Stimmmehrheit für den Vorstand erhielt.

    Auf dieser Versammlung wurde auch ein neuer Beirat mit acht neuen Beiräten gewählt.

    Nach den Wahlen, gab Person C bekannt das sie und Vorstand A zurücktreten ( A war eh durch Wahl ersetzt !?!) und (Ex)Vorstand B dies ebenfalls vorhabe.

    Aktuell ist nur Person D im Vorstand, da B mittlerweile auch zurück getreten ist.

    Nun gab es von einem Juristen der den alten Vorstand beraten hat die Information das der Beirat jetzt die anderen zwei Vorstände einsetzen muss und zwar mit personen aus den Reihen des Beirates. Was aber nach dem Text in der Satzung nicht stimmen kann.

    Hoffe die Infos zum ganzen passen jetzt.

    Hier noch die Satzung im GANZEN !! Ich habe nur den Vereinsnamen raus genommen.

    § 1 Name
    Der Verein führt den Namen I——————“. Er führt nach Eintragung in das Vereinsregister
    den Namenszusatz „eingetragener Verein“ in der abgekürzten
    Form „e.V.“. Der Verein hat seinen Sitz in –———. Das Geschäftsjahr
    des Vereins ist das Kalenderjahr.
    § 2 Zweck
    Zweck des Vereins ist die Interessenvertretung der historisch
    aktiven Vereine, Gruppen und Einzelmitwirkenden. Der Verein
    verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke
    im Sinne „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der
    Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
    Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße
    Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten
    keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person
    durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch
    unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.
    § 3 Mitgliedschaft
    (1) Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person oder
    sonstige rechtlich zulässige Vereinigung werden, die Interesse an
    der Verwirklichung der Vereinszwecke hat. Rechtlich zulässige
    Vereinigungen, welche nicht im Handelsregister eingetragen
    sind, müssen dem Verein einen Vertreter benennen, der in ihrem
    Namen verbindliche Entscheidungen treffen kann. Minderjährige
    bedürfen der schriftlichen Zustimmung ihres/ihrer Erziehungsberechtigten.
    (2) Der Aufnahmeantrag ist schriftlich beim Verein einzureichen.
    Über die Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand,
    spätestens in der auf den Antrag folgenden Vorstandssitzung.
    Die Aufnahme wird erst wirksam, wenn die Mitgliedschaft dem
    Antragenden vom Vorstand schriftlich bestätigt wurde. Lehnt
    der Vorstand den Aufnahmeantrag ab, hat er dies schriftlich zu
    begründen. Gegen die ablehnende Entscheidung kann der Aufnahmewillige
    innerhalb von 2 Wochen schriftliche Beschwerde
    einreichen. Über die Beschwerde entscheidet der Beirat.
    (3) Die Mitgliedschaft endet
    1. durch Tod bzw. bei juristischen Personen durch Erlöschen,
    2. durch Kündigung,
    3. durch förmliche Ausschließung, die nur durch Beschluss der
    Mitgliederversammlung erfolgen kann (Abs. 4)
    4. durch Ausschließung, die durch Vorstandsbeschluss erfolgen
    kann, wenn für zwei aufeinander folgende Jahre die Beiträge nicht
    entrichtet wurden.
    (4) Die Mitgliederversammlung kann die Ausschließung mit einer
    Mehrheit von 2/3 der erschienenen Mitglieder aussprechen, wenn
    das Mitglied gegen die Interessen des Vereins in erheblichem
    Maße oder nachhaltig verstoßen hat. Bei nachhaltigen Verstößen
    ist eine Ausschließung in der Regel nur nach vorheriger fruchtloser
    Abmahnung möglich.
    (5) Der Vorstand setzt das betroffene Mitglied durch Einschreiben
    mit Rückschein von der Ausschließungsentscheidung in Kenntnis.
    Der Ausgeschlossene muss gegen die Ausschließungsentscheidung
    innerhalb von zwei Monaten vorgehen, ansonsten gilt die Mitgliedschaft
    als beendet. Ein rechtzeitig eingelegtes Rechtsmittel
    hat aufschiebende Wirkung.
    § 4 Ehrenmitgliedschaft
    Mitglieder und sonstige Personen, die sich um den Verein besonders
    verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes
    von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt
    werden. Die Ehrenmitgliedschaft kann aus wichtigem Grund
    wieder entzogen werden. Ehrenmitglieder sind zur kostenlosen
    Inanspruchnahme der Angebote des Vereins berechtigt und
    müssen keine Beiträge leisten. Es ist beabsichtigt, dem jeweiligen
    Oberbürgermeister der –——, seine Zustimmung vorausgesetzt,
    die Ehrenmitgliedschaft im Verein anzubieten.
    § 5 Beiträge
    Von den Mitgliedern werden Beiträge in Form von Geldzahlungen
    erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrags richtet sich nach der Anzahl
    der Mitglieder des Vereins bzw. der Gruppe. Der Aufteilungsschlüssel
    ist wie folgt vorgesehen:
    Einzelmitglieder und Vereine/Gruppen bis zu
    15 Mitglieder 35,00 €
    Vereine/Gruppen bis zu 30 Mitgliedern 50,00 €
    Vereine/Gruppen bis zu 45 Mitgliedern 75,00 €
    Vereine/Gruppen mit mehr als 45 Mitglieder 100,00 €
    Die Höhe des Beitrags richtet sich nach den vorgelegten Mitgliederlisten
    (bestätigte Anzahl) des jeweiligen Mitgliedsvereins-/
    Gruppe. Die Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge wird von der Mitgliederversammlung
    bestimmt. Bei der Aufnahme in den Verein ist
    eine Aufnahmegebühr zu entrichten. Ehrenmitglieder
    § 6 Organe des Vereins
    Organe des Vereins sind
    1. die Mitgliederversammlung (§ 7);
    2. der Vorstand (§ 8);
    3. der Beirat (§ 9).
    § 7 Mitgliederversammlung
    (1) Die ordentliche Mitgliederversammlung ist jährlich möglichst
    im ersten Kalendervierteljahr abzuhalten. Der Vorstand
    beruft die Mitgliederversammlung unter Einhaltung einer Frist
    von drei Wochen unter Angabe von Ort und Datum sowie der
    Tagesordnung ein. Jedes Vereinsmitglied kann bis spätestens zwei
    Wochen vor der Versammlung die Ergänzung der Tagesordnung
    schriftlich beantragen. Die Entscheidung über die Ergänzung der
    Tagesordnung liegt im Ermessen des Vorstandes. Der Vorstand
    ist zur Ergänzung verpflichtet, wenn mehr als 1/10 der Mitglieder
    die Ergänzung beantragt. Die Ergänzung der Tagesordnung ist zu
    Beginn der Versammlung mitzuteilen. Ergänzungswünsche, die
    erst später beim Vorstand eingehen, sind nur zu berücksichtigen,
    wenn die Mehrheit der erschienenen Mitglieder die Behandlung
    wünscht.
    (2) Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
    1. die Bestellung, Entlastung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern
    (vorbehaltlich von § 8 Abs. 5 Satz 2);
    2. die Bestellung und Abberufung von Beiratsmitgliedern;
    3. die Beschlussfassung über die vorgesehenen Einnahmen und
    Ausgaben;
    4. die Beschlussfassung über den Mitgliedsbeitrag und der Aufnahmegebühr;
    5. die Ernennung von Ehrenmitgliedern;
    6. die Ausschließung eines Mitglieds, sofern diese nicht durch
    Vorstandsbeschluss erfolgt;
    7. Satzungsänderungen;
    8. die Auflösung des Vereins;
    9. die Beschlussfassung über die Verschmelzung mit anderen
    historischen Vereinen;
    10. die Beschlussfassung über alle übrigen ihr nach der Satzung
    zugewiesenen Aufgaben.
    (3) Versammlungsleiter ist der Erste Vorsitzende, bei seiner Verhinderung
    der Zweite Vorsitzende, im Falle auch dessen Verhinderung
    der Dritte Vorsitzende. Ist kein Vorstand anwesend, wählt die
    Mitgliederversammlung aus ihrer Mitte den Versammlungsleiter.
    Die Versammlung ist nicht öffentlich. Vorbehaltlich gegenteiliger
    Entscheidungen der Versammlung können Mitglieder von Vereinsmitgliedern
    oder sonstige Personen vom Versammlungsleiter
    als Gäste zugelassen werden. Gäste, die Mitglieder von Vereinsmitgliedern
    sind, können dabei vom Versammlungsleiter zu
    Wortmeldungen oder Redeausführungen zugelassen werden.
    (4) In der Mitgliederversammlung teilen sich die Stimmen wie
    folgt auf:
    Einzelmitglieder und Vertreter von
    Vereinen und Gruppen eine Stimme
    Daneben bestimmen Vereins- oder Gruppendelegierte die jeweils
    ein Stimmrecht wahrnehmen:
    Vereine/Gruppen bis zu 15 Mitglieder ein Delegierter
    Vereine/Gruppen bis zu 30 Mitglieder zwei Delegierte
    Vereine/Gruppen bis zu 45 Mitglieder drei Delegierte
    Vereine/Gruppen mit mehr als 45 Mitgliedern vier Delegierte
    Die Anzahl der historisch interessierten Vereins/Gruppenmitglieder
    ist jeweils zu Beginn des Kalenderjahres festzustellen. Stichtag
    ist hierfür der 1. Januar des Kalenderjahres. Die Mitgliederlisten
    mit der Anzahl der Mitglieder sind der IG rechtzeitig vorzulegen.
    Der Vertreter des Vereins/Gruppe und die Delegierten einschließlich
    deren Vertreter sind von den Vereinen/Gruppen zu Beginn des
    Kalenderjahres namentlich zu benennen.
    Minderjährige sind stimmberechtigt, wenn sie mindestens 16
    Jahre alt sind. Stimmrechtsübertragungen (d.h. die Abstimmung
    durch einen bevollmächtigten Vertreter) sind nicht zulässig. Dies
    gilt nicht für rechtlich zulässige Vereinigungen, diese können sich
    auch durch einen mit schriftlicher Vollmacht versehenen Bevollmächtigten
    vertreten lassen.
    Das Stimmrecht des jeweiligen Delegierten oder dessen genannten
    Vertreters kann nur bei persönlicher Anwesenheit wahrgenommen
    werden.
    (5) Beschlüsse werden grundsätzlich mit der Mehrheit der
    anwesenden Mitglieder gefasst. Satzungsändernde Beschlüsse,
    Beschlüsse über die Änderung des Vereinszwecks oder eine
    Verschmelzung bedürfen einer Mehrheit von 2/3 der erschienenen
    Mitglieder, auf derartige Beschlüsse muss bei der Einladung zur
    Mitgliederversammlung hingewiesen werden. Stimmenthaltungen
    gelten als ungültige Stimmen. Die Abstimmung erfolgt grundsätzlich
    durch Handzeichen. Wahlen werden allerdings schriftlich
    durch Stimmzettel durchgeführt, es sei denn, alle stimmberechtigten
    Versammlungsteilnehmer sind mit der Entscheidung durch
    Handzeichen einverstanden.
    (6) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine
    Niederschrift anzufertigen, die vom Protokollführer zu unterzeichnen
    ist. In die Niederschrift sind die für die Beurteilung der
    Gültigkeit der Beschlüsse wesentlichen Informationen (Zahl der
    erschienenen Mitglieder, Tagesordnungspunkte, Abstimmungsergebnisse,
    Beschlusstext) aufzunehmen.
    (7) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen,
    wenn das Interesse des Vereins dies erfordert oder wenn
    mindestens 20 % der Mitglieder dies unter Angabe des Grundes
    und des Zwecks schriftlich gegenüber dem Vorstand verlangen. Im
    Übrigen gelten die Regelungen über die ordentliche Mitgliederversammlung
    entsprechend.
    § 8 Vorstand
    (1) Der Vorstand besteht aus folgenden Personen:
    1. Erster Vorsitzender
    2. Zweiter Vorsitzender
    3. Dritter Vorsitzender
    Zum Vorstand dürfen Vereinsmitglieder, wie auch Mitglieder von
    Vereinsmitgliedern, bestellt werden. Vorstandsmitglieder müssen
    volljährig sein.
    (2) Jedes Vorstandsmitglied besitzt Einzelvertretungsbefugnis.
    Jeder Vorsitzende ist berechtigt, im Einverständnis mit dem Gesamtvorstand
    Verpflichtungen einzugehen. Für Rechtsgeschäfte
    über 5.000 Euro bedarf der Vorstand der Zustimmung des Beirats,
    für Rechtsgeschäfte über 10.000 Euro der Zustimmung der Mitgliederversammlung
    mit einfacher Mehrheit.
    Diese Bestimmung gilt nicht im Außenverhältnis, sondern nur im
    Innenverhältnis. Der Vorstand führt die Verwaltung des Vereins.
    Zudem erstellt der Vorstand den Haushalts- und den Veranstaltungsplan
    und führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung
    aus.
    (3) Der Vorstand ist zuständig für:
    1. die Leitung des Vereines sowie seine gerichtliche und außergerichtliche
    Vertretung;
    2. Planung, Organisation und Durchführung der historischen Feste
    in –———, sowie aller sonstigen Aktivitäten des Vereins
    3. Aufstellung eines Einnahme- und Ausgabeplanes;
    4. Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern und den
    Ausschluss nach § 3 Abs. 3 Nr. 4;
    4. Vorbereitung und Leitung der Beiratsversammlung;
    5. Vorbereitung und Leitung der Mitgliederversammlung.
    (4) Der Vorstand wird für die Dauer von drei Jahren gewählt. Die
    Wiederwahl ist zulässig. Die Amtszeit eines Vorstandsmitglieds
    endet mit der Übernahme des Amtes durch seinen Nachfolger. Endet
    das Amt eines Vorstandsmitglieds vorzeitig, bestellt der Beirat
    für die restliche Amtszeit einen Nachfolger. Kann sich der Beirat
    auf einen Nachfolger nicht einigen, hat eine Neubestellung durch
    die Mitgliederversammlung zu erfolgen.
    (5) Der Vorstand entscheidet durch Beschluss in Vorstandssitzungen,
    die mindestens viermal pro Jahr stattfinden. Der Vorstand ist
    beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder anwesend
    sind. Beschlüsse werden mit der Mehrheit der anwesenden
    Mitglieder gefasst. Außerhalb von Vorstandssitzungen können
    Beschlüsse im schriftlichen Umlaufverfahren gefasst werden,
    wenn alle Vorstandsmitglieder dieser Art der Beschlussfassung
    zustimmen.
    § 9 Beirat
    (1) Der Beirat besteht aus mindestens 5 und bis zu 10 Mitgliedern.
    (2) Er hat folgende Aufgaben:
    1. Beratung des Vorstands in allen den Verein betreffenden Fragen;
    2. Unterstützung des Vorstandes, insbesondere durch Übernahme
    von Aufgaben im Rahmen der Planung, Organisation und Durchführung
    von historischen Festen oder bei sonstigen Aktivitäten
    des Vereins
    3. Beschwerden über ablehnende Aufnahmeentscheidungen (§ 3
    Abs.2);
    4. alle weiteren nach dieser Satzung ihm zugewiesenen Aufgaben.
    (3) Die Beiratsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung
    für die Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig.
    Zum Beirat dürfen Vereinsmitglieder, wie auch Mitglieder von
    Vereinsmitgliedern, gewählt werden. Beiratsmitglieder müssen
    volljährig sein. Die Beiratsmitglieder bleiben so lange im Amt, bis
    ihre Nachfolger das Amt übernehmen. Sinkt die Zahl der Beiratsmitglieder
    unter die Mindestzahl von 5, so ist auf der nächsten
    Mitgliederversammlung eine Nachwahl durchzuführen.
    (4) Der Beirat soll mindestens zweimal jährlich zu einer Sitzung
    zusammenkommen. Für die Einberufung der Beiratssitzungen ist
    der Vorstand verantwortlich. Der Beirat ist einzuberufen, wenn
    Belange des Vereins dies erfordern oder mindestens zwei Beiratsmitglieder
    dies verlangen.
    (5) Die Sitzungen des Beirats werden von einem Vorstandsmitglied,
    nämlich vom Ersten Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung vom
    Zweiten Vorsitzenden, und im Falle auch dessen Verhinderung
    vom Dritten Vorsitzenden, geleitet.
    Alle Vorstandsmitglieder haben ein Recht zur Anwesenheit bei
    den Beiratssitzungen. Zu den Sitzungen des Beirats ist unter Berücksichtigung
    einer angemessenen Frist einzuladen.
    (6) Die Beschlüsse des Beirats werden mit einfacher Mehrheit der
    abgegebenen Stimmen der Beiräte gefasst und sind zu protokollieren.
    Das Protokoll ist vom Sitzungsleiter zu unterzeichnen.
    §10 Kündigung
    (1) Die Mitgliedschaft endet durch Kündigung, Ausschluß oder Tod.
    (2) Die Kündigung der Mitgliedschaft muss schriftlich gegenüber
    dem Vorstand erklärt werden; die Mitgliedschaft endet dann mit
    Ablauf des Jahres in welchem der Vorstand die Kündigung erhalten
    hat. Verpflichtungen gegenüber dem Verein bleiben jedoch bis zur
    Erfüllung davon unberührt.
    § 11 Auflösung des Vereins
    (1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung
    mit einer Mehrheit von 4/5 der abgegebenen Stimmen
    beschlossen werden. Auf einen derartigen Beschluss muss bei der
    Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen werden.
    (2) Sofern die Mitgliederversammlung nichts anders bestimmt,
    sind die Vorstände Liquidatoren.
    (3) Nach der Auflösung oder dem Wegfall des bisherigen Vereinszwecks
    fällt das Vereinsvermögen der Stadt für
    kulturelle Aufgaben zu.
    § 12 Postalischer Verkehr/ Kommunikationsform
    (1) Der Postalische Verkehr zwischen Verein und Mitgliedern
    (d. h. insbesondere Einladungen zu Mitgliederversammlungen,
    Mitteilungen an Mitglieder etc.) kann – soweit wie rechtlich möglich
    – „per E-Mail“, wahlweise auch per Telefax erfolgen.
    (2) Jedes Mitglied ist daher verpflichtet, neben seinen sonstigen
    persönlichen Angaben im Aufnahmeantrag seine „E-Mail
    Adresse“ oder „Telefax Nummer“ anzugeben, über die anfallende
    Korrespondenz abgewickelt werden kann, und sich einverstanden
    zu erklären, dass der Schriftverkehr ihm gegenüber in Vereinsangelegenheiten
    auch per Telefax oder über die von ihm genannte
    „E-Mail“ Adresse abgewickelt wird. Jedes Mitglied ist verpflichtet
    Änderungen seiner postalischen Erreichbarkeit (Änderung von
    Anschrift, E-Mail Adresse und/oder Telefax-Nummer) unverzüglich
    dem Vorstand mitzuteilen.
    (3) Eine Mitteilung oder Einladung gilt dem Mitglied als zugegangen,
    wenn sie an die letzte vom Mitglied dem Verein in zumindest
    in Textform bekannt gegebene Adresse (Postanschrift, Faxanschluss,
    oder E-Mail-Adresse) abgesendet wurde.
    (4) Eine Einsichtnahme in die Mitgliederliste des Vereins ist nur
    mit Zustimmung des Vorstandes und im Falle des Vorliegens eines
    berechtigten Interesses möglich. Persönliche Daten von Mitgliedern
    (wie z.B. Handynummern, Geburtsdaten, Kontoverbindung,
    etc.) dürfen nur mit Zustimmung des betreffenden Mitgliedes
    weiter gegeben werden.
    Verweigert der Vorstand die Einsichtnahme, entscheidet hierüber
    der Beirat. Die Einsicht hat dabei in der Geschäftsstelle des Vereins
    im Beisein eines Vorstandsmitgliedes zu erfolgen. Die Anfertigung
    oder Aushändigung von Kopien oder Datensätzen von Mitgliederdaten
    kann nicht verlangt werden, bzw. bedarf der Zustimmung
    durch die Mitgliederversammlung.
    Vereinssatzung gültig ab 28. Oktober 2015

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