Termin zur Jahreshauptversammlung

  • This topic has 2 Antworten, 2 Teilnehmer, and was last updated vor 2 Jahre, 7 Monate by  Gismo.
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    Hallo zusammen,
    nach unserer Satzung findet die ord. JHV im ersten Quartal des Jahres statt. Der/die 1. Vorsitzende lädt schriftlich, unter Wahrung einer 14-tägigen Frist mit Angabe der TOP zur JHV ein. Anträge der Mitglieder können bis 20 Tage vor der Versammlung ebenfalls schriftlich eingereicht werden.
    Aus einer vereinsinternen Terminübersicht für2018 ist der 23.03.2018 für die JHV „vorgesehen“. Eine Einladung, egal in welcher Form, hat es bisher nicht gegeben.
    Nach meiner Meinung hätte diese Einladung aber spätestens am 18.2. (also 34 Tage vorher) erfolgen müssen und Anträge können bis 04.03.2018 gestellt werden. Ist das richtig???
    Wäre die dennoch stattfindende JHV und ihre möglichen Beschlüsse gültig? Was wäre jetzt mit einer zwar fristgerechten aber insgesamt verspäteten ord. JHV im zweiten Quartal?

    Tom Tom

    Bis zum 23.3. ist ja noch ausreichend Zeit, sodass die 14-tägige Ladungsfrist noch gewahrt werden kann. Die Einladung zur JHV muss spätestens zum 7.3. den Mitgliedern zugegangen sein. Wobei der Samstag als Werktag mitgerechent wird und ich bei der Berechnung von Werktagen augegangen bin.
    Allerdings widerspricht sich ihre Satzung. 14-tägige Ladungsfrist bei 20-tägige Frist für Anträge. Wie sollen die Mitglieder fristgerechte Anträge stellen können, wenn Sie den JHV-Termin nicht kennen, da eine Ladung noch nicht erfolgte. Die Termine können sich ja schließlich auch mal ändern.

    Sollte die JHV jedoch ohne fristgerechte Einladung stattfinden, so wären alle dort gefasst Beschlüss nichtig.
    Wenn die JHV nicht im 1 Quartal stattfinden sollte, sind die Beschlüsse in einer späteren Sitzung, sofern fristgerecht geladen wurde, aber dennoch gültig.

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    Lieber Tom, vielen Dank für die schnelle Antwort – dennoch eine weitere Erklärung und neue Frage.
    In unserer alten Satzung gab es diese Regelung (14 Tage für die Einladung und 6 Tage für Anträge). Im Zusammenhang mit verschiedenen Änderungen wurde uns diese „neue“ Terminregelung damals so vom Amtsgericht/Vereinsregister vorgeben mit dem Hinweis, anderenfalls werden die Satzungsänderung nicht anerkannt. Seitdem verfahren wir nach dieser Fristenregelung. Auch wenn diese Fristen ungewöhnlich erscheinen – müssen sie nicht dennoch beachtet werden – also insgesamt 34 Tage beachten?

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