verdacht auf gefälschte Unterschriftenliste

  • This topic has 3 Antworten, 2 Teilnehmer, and was last updated vor 1 Jahr, 9 Monate by  hbaumann.
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    Es besteht der Verdacht einer gefälschten Unterschriftenliste zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung. Zweck dieser Versammlung soll die Abwahl des gesamten Vorstandes sein.

    Mehrere Mitglieder wurden von mir telefonisch kontaktiert, um zu bestätigen ob sie eine Liste zur Abwahl des Vorstandes unterschrieben hätten. Den Mitgliedern ist das nicht bekannt gewesen. Nun stellt sich mir die Frage wie ich weiter vorgehen kann und vor allem wo ich Anzeige erstatte. Es wurden auch schon Einladungen in meinen Namen als Vorsitzender versendet. Hierzu wurde die Schriftführerin nicht beauftragt und es besteht auch kein Beschluss vom Vorstand.

    Weiterhin kann es ja nicht sein, dass ich nun einen Anwalt aus eigener Tasche finanzieren muss, das muss doch jetzt der Verein.

    hbaumann hbaumann

    Wenn Sie beweisen können, dass die Unterschriftenliste gefälscht ist, müssen Sie diesen Minderheitenantrag nach § 37 BGB nicht anerkennen und müssen demzufolge die geforderte Mitgliederversammlung auch nicht einberufen. Vorsorglich sollten Sie das auch dem Amtsgericht mitteilen, falls sich die Antragsteller auch dort hinwenden, um sich eine Vollmacht zu holen, nach der sie die Versammlung selbst einberufen können.

    H. Baumann

    Kein Profilbild vorhanden mse100

    Die Liste besteht lediglich aus Unterschrift und Gartennummer. Nach Rücksprache mit einigen Mitgliedern war es den Unterschreiber nicht bewusst was sie unterschreiben. Die Mehrzahl ging davon aus, das es eine Anwesenheitsliste ist. Einige sagen sie haben definitiv keine Unterschrift zur Abwahl geleistet.

    Als Überschrift steht auf der Unterschriftenliste: Widerruf zur Bestellung zum Vorstansmitglied

    Sollte hier bei jeder Unterschrift die zugehörige Anschrift vorhanden sein??

    hbaumann hbaumann

    Mir ist nicht bekannt, dass auch die Adresse angegeben werden muss. Auf der Unterschriftenliste muss der Grund und der Zweck erkenntlich sein. Lassen Sie doch vom Amtsgericht einschätzen, ob dieses Minderheitenbegehren korrekt ist. Wenn ja, dann müssen Sie die Versammlung einberufen.

    H. Baumann

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