Zusätzlich zu den Mitgliedsbeiträgen: So fließt mehr Geld in Ihre Vereinskasse

Zusätzlich zu den Mitgliedsbeiträgen erhobene Umlagen sind eine Möglichkeit, dem Verein bei Bedarf zusätzliche Finanzmittel zu verschaffen.

Eine unbedingte Voraussetzung, um die Mitglieder zur Zahlung einer solchen Umlage verpflichten zu können, ist eine entsprechende Satzungsregelung. Fehlt sie, könnten Umlagen allenfalls auf freiwilliger Basis erhoben werden. Ein bloßer Beschluss der Mitgliederversammlung genügt dann nicht. Aus der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen kann ebenfalls keine Verpflichtung zu zusätzlichen Umlagen abgeleitet werden.

Die Satzungsregelung muss auch hinreichend genau sein. d. h. eine Obergrenze oder ein Berechnungsverfahren enthalten. Die bloße Bestimmung, dass Umlagen erhoben werden dürfen, reicht nicht aus – vor allem nicht, wenn es um höhere Beträge geht. Die Umlage muss nicht zwingend in Geldform erfolgen. Auch Sach- oder Dienstleistungen (Arbeitseinsatz) für den Verein sind möglich. Wie bei Beiträgen können auch Umlagen für verschiedene Mitgliedergruppen unterschiedlich hoch sein.

Umlagen dürfen nur für die in der Satzung festgelegten Zwecke verwendet werden, eine vereinsfremde Verwendung ist ausgeschlossen. Die Höhe der Umlagen ist auch gemeinnützigkeitsrechtlich beschränkt: Dies gilt für Vereine, deren Tätigkeit in erster Linie den Mitgliedern zugute kommt (z. B. Sportvereine). Umlagen, zu denen die Mitglieder per Satzungsregelung verpflichtet werden, sind keine steuerlich abzugsfähigen Spenden, weil die Freiwilligkeit der Zahlung als Voraussetzung dafür fehlt. Verzichten Sie deshalb darauf, Spendenbescheinigungen auszustellen.

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